Darmgesundheit, Mikronährstoffe & individuelle Prävention


Viele Beschwerden im Kindesalter stehen in Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht im Darm – oder werden zumindest davon begleitet. Das kindliche Mikrobiom unterscheidet sich deutlich vom Mikrobiom Erwachsener. Und auch zwischen Klein- und Schulkindern gibt es wichtige Unterschiede.


Nahrungsergänzung bei Kindern – sinnvoll oder zu viel?
Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist kaum überschaubar:
unzählige Firmen, Dosierungen und Darreichungsformen. Besonders Vitamin D schadet nie – doch ist das wirklich so?


In meiner Praxis gilt ein klarer Grundsatz:
Erst messen – dann handeln.


Ein isolierter Vitamin-D-Wert sagt wenig aus, wenn wir nicht auch andere Faktoren berücksichtigen wie z.B. Calcium- und Magnesium.


  • Braucht mein Kind zusätzlich Vitamin K?

  • Kann mein Kind einen Vitamin-C-Mangel haben auch wenn es viel Obst ißt?

  • Liegt die Infektanfälligkeit an einem Nährstoffdefizit?
  • Braucht mein Kind evtl. sogar Lithium?


Viele Kinder wirken schlapp oder sind häufig krank – andere sind gesund, und Eltern möchten präventiv etwas Gutes tun. Doch wahlloses Supplementieren führt selten zum Ziel.


Nach einer gezielten Labordiagnostik erstelle ich einen individuellen Behandlungsplan:


So viel wie nötig – so wenig wie möglich.


Unser Ziel ist keine „Pillen-Kindheit“, sondern eine natürliche, ausgewogene Entwicklung ohne Mängel.


Qualität, Auswahl & Alltagstauglichkeit


Nicht jedes teure Präparat ist automatisch besser.
Nicht jedes günstige Produkt ist schlecht.


Die Qualität hängt vom jeweiligen Wirkstoff und der Verarbeitung ab – es mach schon einen Unterschied, ist das ein Präparat hergestellt in Deutschland/ Europa oder nicht (es gibt sehr unterschiedliche Richtlinien) eine pauschale Empfehlung gibt es daher nicht.

Die Firmen gut kennen macht jedoch sehr viel Sinn.
Gerade im Bereich Prä- und Probiotika wird es besonders komplex: 
unterschiedliche Keime, Dosierungen, Kombinationen und Darreichungsformen. Und selbst das beste Präparat hilft nicht, wenn es im Alltag nicht akzeptiert wird.


Hier unterstütze ich Sie mit Erfahrung, Struktur und einem klaren Konzept.
Ernährung – reicht „ausgewogen“?
Oft höre ich:
„Wenn mein Kind ausgewogen isst, ist doch alles gut, oder?“
Das kann stimmen – muss es aber nicht.
Manchmal fehlt trotz guter Ernährung ein einzelner Nährstoff.


Besonders herausfordernd wird es bei:

  • selektiv essenden Kindern („Picky Eater“)
    sehr einseitiger Kost
  • Veganen (Vegetarischen) Familien
  • neurodivergenten Kindern mit ausgeprägten Ernährungsthemen
  • oder Kindern die aus z.T. ungeklärten Gründen einfach den ein oder anderen Stoff nicht so gut aufnehmen (Eisen, Vit D) oder anders Verstoffwechseln (z.B.Mangesium, Omega 3 oder Selen)

Hier braucht es Fingerspitzengefühl, Fachwissen und individuelle Lösungen.
Individuelle Medizin statt Schema F

Es gibt nicht die eine Lösung für alle Kinder.
Ganzheitliche Medizin bedeutet für mich:


individuelle Diagnostik, gezielte Therapie und Begleitung der Eltern – ohne Überforderung und ohne unnötige Maßnahmen.
Sie müssen dieses komplexe Thema nicht allein bewältigen.

Ich unterstütze Sie gerne dabei.